Erwartungen übertroffen

TTC Lampertheim geht zufrieden in die Pause / Remis im „Hammerspiel“

Zufrieden zieht Uwe van gen Hassend nach der Vorrunde Bilanz. „Unsere Erwartungen wurden bei allen Mannschaften übertroffen“, sagte der Vorsitzende des Tischtennis-Clubs (TTC) Lampertheim nach den letzten Spieltagen. Auch die Ausbeute der TTC-Teams, die auf Verbandsebene unterwegs sind, kann sich für den Vereinschef sehen lassen. Die Hessenliga-Damen eroberten mit einem 6:2 beim TV Bürstadt zumindest vorübergehend den zweiten Platz. Die Drittliga-Reserve des TTC brachte Verbandsliga-Primus VfR Fehlheim II den ersten Verlustpunkt bei.

TTC-Damen, Hessenliga Süd-West:
Das 6:2 bei Schlusslicht Bürstadt überraschte TTC-Boss van gen Hassend weniger als der Patzer der TTF Oberzeuzheim II. Der bisherige Zweite (11:5 Punkte) verlor mit 3:6 beim Vorletzten Kelkheim und fiel hinter Lampertheim (13:5 Punkte) zurück. Kurios: Im Falle eines Abbruchs hätte Lampertheim auf Relegationsplatz zwei Aufstiegsrecht, da die Auf- und Abstiegsspiele entfallen würden. Sportlich lief es trotz der Ausfälle von Sabrina Metzger auf Position vier und der ersten Ersatzspielerin Elina Kogane rund. Anne Lochbühler/Irma Barillon lagen gegen Laura Rosenberger/Fabienne Zorn nach drei Sätzen hinten, erspielten jedoch ein 11:6 im fünften Satz. Inken Diederich/Inessa Leckel besiegten Timea Daamen/Laura Wunder in vier Sätzen.

Sonderlob vom Clubchef

Auf Position eins gewann Lochbühler gegen Rosenberger und Daamen. Leckel legte gegen Wunder das 4:2 nach. Den Schlusspunkt setzte Diederich mit einem Vier-Satz-Erfolg über Rosenberger. „Wir sind unserer Favoritenrolle gerecht geworden“, meinte van gen Hassend hinterher – und sprach ein Sonderlob aus: „Vor fünf Wochen waren wir bei 3:5 Punkten. Jetzt steht nach einer 10:0-Punkteserie der zweite Platz.“ Für die TTC-Damen geht es Stand jetzt am 15. Januar zu Hause gegen den Vierten Oberrad (10:8 Punkte) weiter.

TTC-Herren II, Verbandsliga Süd:
„Ein Hammerspiel und ein gerechtes Unentschieden, auch wenn wir schon 7:4 vorn lagen“, jubilierte van gen Hassend nach dem 8:8 gegen Primus Fehlheim II. „Man könnte auch von einer Kaiser-Mania sprechen. Die Jungs haben gezaubert“, lobte van gen Hassend die Hauptdarsteller.

2021 Stephan Kaiser
Stephan Kaiser war eine Bank im Spitzenpaarkreuz

Die Kaiser-Brüder Stephan und Matthias holten im Auftaktdoppel den einzigen TTC-Punkt und stellten im Schlussdoppel das Remis sicher. In den Einzeln sorgten die Brüder für eine 4:0-Ausbeute im Spitzenpaarkreuz. Die weiteren TTC-Zähler sammelten Billy Pegg in der Mitte und Bernhard Schüßler auf Position fünf. Mit 11:9 Punkten und Platz vier ist van gen Hassend „hochzufrieden“. Allerdings weiß der TTC-Boss auch, dass der TV Bieber auf Relegationsplatz acht bei 9:11 Punkten steht: „Wir sind noch lange nicht durch.“

Quelle: Südhessen Morgen