Der TTC muss liefern

Der TTC ist zum Siegen verdammt. Um den Klassenerhalt in der 2. Liga zu schaffen, müssen am Wochenende Punkte her.

Wenn es so etwas wie eine Woche der Wahrheit im Sport wirklich gibt: Dem TTC Lampertheim steht eine solche jetzt bevor. Beim Vorletzten Hertha BSC am Samstag (14 Uhr) und beim Drittletzten TTC Hohenstein-Ernstthal am Sonntag (15 Uhr) wird sich zeigen, ob der Aufsteiger noch eine Chance auf den Klassenerhalt in der 2. Tischtennis-Bundesliga hat.

P1070919 Miguel Nunez final 800pxMiguel Nunez steht mit dem TTC mit dem Rücken zur Wand

„Uns helfen nur drei Siege in Berlin, Hohenstein und Saarbrücken“, sagt TTC-Vorsitzender Uwe van gen Hassend. Ein Blick auf die Tabelle gibt ihm Recht. Drei Spiele vor Rundenende schließt Lampertheim das Klassement mit 6:24 Punkten ab. Hohenstein-Ernstthal steht mit 10:20Punkten und der klar besseren Spielbilanz auf dem rettenden achten Platz. Hertha (7:25Punkte) belegt den ersten von zwei Abstiegsrängen. Der Zweitliga-Neuling aus Südhessen braucht also mindestens zwei Siege – und muss hoffen, dass Hohenstein nicht noch gegen Mainz 05 und Hertha gewinnt.

In Berlin dürften die TTC-Chancen gut stehen. Die Herthaner werden nicht mehr für die Bundesliga melden, stehen damit als erster Absteiger fest. Auch für den Abschluss beim bereits geretteten Sechsten 1.FC Saarbrücken II am 13. April rechnen sich die Lampertheimer etwas aus. Auf das Match in Hohenstein bereitet sich van gen Hassend allerdings auch schon mental vor.

Van gen Hassend erwartet eine „grüne Hölle“

„Uns erwartet dort die Hölle – eine grüne Hölle“, erklärt der TTC-Boss: „Nachdem Hohenstein schon gegen Hilpoltstein 365 Zuschauer da hatte, läuft alles auf einen Zweitliga-Zuschauerrekord gegen uns hinaus. Das wird sicher ein Erlebnis.“ Der Kontrahent, der vom Land Sachsen gesponsert wird, legte im Winter mit dem früheren englischen Top-Spieler Andrew Baggaley und dem Südkoreaner Jeongmun Ho personell namhaft nach. „Das ist jetzt eine Mannschaft, die in die obere Tabellenhälfte gehört“, stellt van gen Hassend klar: „Die werden alles daran setzen, um gegen uns zu gewinnen.“

Hoffnung schöpft Lampertheims Vorsitzender vor allem aus der Außenseiterrolle. „Wenn Hohenstein gegen Hertha gewinnt, ist es eh vorbei“, weiß der 63-Jährige: „Wir haben nichts mehr zu verlieren, können nur noch gewinnen und befreit aufspielen.“ Ein knappes Dutzend TTC-Fans wird das Team um Navid Shams, Martin Buch Andersen, Miguel Nunez und Miguel Pantoja nach Berlin und Sachsen begleiten. „Es ist schön zu sehen, dass wir die Unterstützung noch haben, obwohl wir schon so lange auf einen Sieg warten“, findet van gen Hassend.

Seinen bisher letzten doppelten Punktgewinn feierte der TTC am fünften Spieltag mit dem 6:4 gegen den TTC Jülich. In den folgenden zehn Ligapartien holten die Spargelstädter nur noch zwei Remis. Im Hinspiel gegen Hohenstein zahlte der Liga-Debütant am ersten Spieltag Lehrgeld und verlor mit 3:6. Auch deshalb sagt van gen Hassend: „Es käme einem Wunder gleich, wenn wir das noch schaffen.“ Der 63-Jährige plant längst die neue Saison. „Wir werden eine Mannschaft zusammenkriegen, wenn wir endgültig wissen, wo wir spielen“, verrät van gen Hassend und ergänzt: „Wir werden auf jeden Fall ins zehnte Jahr Bundesliga gehen.“

Quelle: Südhessen Morgen

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