Eine offene Rechnung

TTC Lampertheim will in Altena nachlegen

TTC Lampertheim gegen TTC Altena: Da werden Erinnerungen wach in der Spargelstadt – und ausnahmsweise keine so schönen. „Im Hinspiel haben wir gegen Altena unseren einzigen Punktverlust hinnehmen müssen“, sagt Uwe van gen Hassend. Der Vorsitzende des Spitzenreiters der 3. Tischtennis-Bundesliga Nord kann das Spiel vom 23. November vor dem Wiedersehen am Sonntag (14 Uhr) noch gut rekonstruieren: „Wir haben im vorderen Paarkreuz ein 0:4 kassiert und ein Doppel verloren.“

TTC-Spieler Milo de Boer musste zuletzt beim Training kürzer treten

Auch diesmal erwartet van gen Hassend keinen Spaziergang. Denn die gastgebenden Altenaer haben sich seit ihrem Punktgewinn beim TTC auf Platz drei festgebissen. Mit dem Aufstieg wird das Team aus dem Märkischen Sauerland (18:8 Punkte) wohl nichts mehr zu tun haben, dafür sind Lampertheim (25:1) und Union Velbert II (20:2) zu weit enteilt. Doch die Formkurve stimmt. Sechs von sieben Begegnungen konnte Altena zuletzt für sich entscheiden. Nur das Heimspiel gegen Schlusslicht TSV Schwarzenbek im Dezember ging mit 2:6 verloren.

In diesem Spiel musste Altena ohne Marco Schärrer auskommen. Auf den Schweizer Nationalspieler hält van gen Hassend große Stücke – nicht zuletzt, weil der 22-Jährige in der Vorrunde Lampertheims Top-Spieler Marc Gutierrez und Rogelio Castro besiegte. „Er kann an einem guten Tag jeden schlagen“, so der TTC-Boss. In der 3. Liga Nord wird Schärrer (Einzelbilanz 16:6) nur von seinem Paarkreuzpartner, dem bulgarischen Spitzentalent Yoan Velichkov (23:3), und vom Velberter Michael Servaty (12:3) überboten.

TTC Lampertheim muss sich vorne steigern

„Wenn wir vorne kein Spiel gewinnen, wird es schwer“, stellt sich van gen Hassend auf „einen harten Kampf“ ein: „Ich denke aber, dass unsere 1:3-Ausbeute vorne im Hinspiel ein einmaliger Ausrutscher war.“ Die vierwöchige Spielpause, die der Primus aus Südhessen nach dem 6:0-Heimsieg gegen Salzgitter Anfang Februar überbrücken musste, ist van gen Hassend keine Ausrede wert: „Wir waren voll im Saft. Ich habe aber keine Zweifel, dass wir wieder gut reinkommen werden, weil unsere Spieler vernünftig trainiert haben.“

Zur Hinspiel-Wahrheit gehört auch, dass Timothy Falconnier und Milo de Boer mit einer 3:1-Bilanz im hinteren Paarkreuz den ersten Saison-K.o. abwenden konnten. „Da sind wir die Favoriten“, glaubt van gen Hassend. Zwar musste Falconnier das Trainingsprogramm wegen seiner Abiturprüfungen zuletzt leicht herunterschrauben. An Position zwei meldet sich dafür Castro bestens eingespielt zurück. Der Mexikaner verpasste die Partien in Schwarzenbek (6:2), Borsum (6:0) und gegen Salzgitter, überzeugte aber bei den panamerikanischen Meisterschaften und gewann kurz darauf auch die Rangliste in seinem Heimatland.

Ob in der Spielpause eine Entscheidung über die Zukunft des 21-Jährigen gefallen ist, lässt sich van gen Hassend aber noch nicht entlocken. „Ich gehe davon aus, dass es schwierig wird“, meint er darauf angesprochen. Kein Wunder: Im Moment gehe es auf dem Transfermarkt „wild hin und her“, wie van gen Hassend betont.

Quelle: Südhessen Morgen

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