Im Hessenderby geht es gegen Eintracht Frankfurt
Nach drei spielfreien Wochen geht die Tischtennis-Saison des TTC 1957 Lampertheim am Sonntag weiter. In der Sedan-Halle empfängt der TTC mit Eintracht Frankfurt den Tabellenführer der Dritten Bundesliga Nord zum Hessenderby (ab 13.45 Uhr).
Bislang lief die Runde für die Spargelstädter richtig gut. Nach dem Heimsieg gegen den TuS Celle zum Saisonauftakt gewann das Team um Spielertrainer Alvaro Gainza auch beim TTC Waldniel. Beim Oldenburger TB kassierten die Spargelstädter die einzige Saisonniederlage, holte aber einen Tag darauf beim TTC Altena den zweiten Auswärtssieg. Vor drei Wochen erkämpften sich Gainza & Co. gegen den TTSBorsum zumindest ein Remis.
„Momentan sind wir sehr zufrieden, wie es läuft. Allerdings sieht man, wie eng es in der Liga zugeht“, sagt Uwe van gen Hassend, erster Vorsitzender des TTC.
Respekt vor erfahrenem Frankfurter Team
Gegen Frankfurt erwartet van gen Hassend ein spannendes Heimspiel. Die Favoritenrolle verortet er bei den Gästen: „Die Eintracht hat ja einen sehr großen Kader. Im Vergleich zu uns ist das ein ganz anderes Kaliber. Sie haben ein sehr routiniertes Team mit einigen starken Spielern, die bereits in der Zweiten Bundesliga Erfahrungen gesammelt haben. Wir versuchen, mit unseren jungen Spielern dagegenzuhalten.“
Personell können die Lampertheimer fast auf den kompletten Kader zählen. Nur Norbert Tauler, in den ersten beiden Saisonspielen einer der wichtigsten Punktegaranten, steht nicht im Aufgebot. „Er ist bei seinem Club in Spanien im Einsatz und kann deshalb derzeit nicht für uns spielen“, so van gen Hassend.
Eine der Stärken der Frankfurter hat van gen Hassend in den Doppeln ausgemacht: „Dort spielen sie extrem stark. Auch am vergangenen Sonntag haben sie in Altena mit 2:0 geführt.“
Trotz der Außenseiterrolle hofft van gen Hassend auf eine Überraschung und setzt dabei auf die Unterstützung durch das Publikum: „Es wäre toll, wenn am Sonntag wieder viele Zuschauer kommen und dem Hessenderby die passende Kulisse geben würden.“
Quelle: Südhessen Morgen

